Der Resindurck ist die derzeit fortschrittlichste und beste Möglichkeit, hochdetailierte Bauteile zu fertigen.
Mit unterschiedlichen Resin-Harzen, lassen sich unterschiedliche Bauteileigenschaften erzeugen.
So können flexible, feste oder hochfeste Bauteile ohne Einbußen bei Qualität oder Details produziert werden.
Vorbereitung:
Abhängig von Druckereinstellungen, Umgebungseigenschaften, Harzqualität und Supporteinstellungen, variieren die Druckergebnisse teils sehr stark.
Bei der Vorbereitung ist mit am meisten Know-How und Aufmerksamkeit gefordert.
Alle zu druckenden Bauteile müssen in bestimmten Winkeln, Neigungen und Abständen positioniert und mit Supports ( Stützstreben) versehen werden.
Auch diese sind maßgeblich für die Details und die Qualität des Druckes mit verantwortlich.
Unterlaufen hier bereits Fehler, kann der Druck komplett unbrauchbar werden, egal wie gut Drucker und Resin-Harz sind.
So funktioniert der Druck:
Zum Druck wird flüssiges Resin-Harz in ein Druckbecken gegeben, welches mit einer transparenten Folie am Boden bespannt ist.
Von oben fährt eine Bauplatte in das flüssige Harz, welche von unten, punktgenau durch die transparente Folie mit UV-Laser beschossen wird.
Dort, wo der Laser auftrifft, härtet das Harz aus. Nach jedem Laservorgang fährt die Bauplatte ein Stück nach Oben und die nächste Lage kann gelasert werden.
Somit entsteht ein kopfüber gedrucktes Bauteil aus flüssigem Harz.
Reinigung:
Nun müssen alle gedruckten Bauteile vorsichtig von der Bauplatte gelöst und von überschüssig anhaftendem Harz gereinigt werden.
Je nach Harz, geschieht dies mit Wasser oder Isopropanol.
Die Bauteile sind sehr empfindlich und noch recht weich. Weshalb die Handhabung beim lösen und auch beim Reinigen viel Zeit und Achtsamkeit erfordert.
Wir reinigen die Bauteile in 2 Schritten, bevor diese dann getrocknet werden.
Hier durch können unschöne Verunreinigungen die auch die weitere Verarbeitung und das Lackierergebnis beeinflussen, vermieden werden.
Nachbearbeitung:
Alle gereinigten Teile müssen nun fertig ausgehärtet werden. Dies geschieht in einer sogenannten "Cure".
Die Cure bestrahlt die Bauteile ringsherum mit UV-Licht und bringt die Bauteile falls erforderlich zusätzlich auf eine gewünschte Temperatur.
Nach dem härten, müssen alle Stützstreben vorsichtig händisch entfernt und das Bauteil anschließend an den Supportstellen gründlich geschliffen werden, sodass diese nicht mehr sichtbar sind und somit eine saubere Oberfläche entsteht.
Je nach Bauteil, kann dies recht zeitaufwendig sein.
Nach dem Schleifen ist der letzte Arbeitsgang das erneute Reinigen. Sind nämlich noch Schleifstaub oder kleine Harzreste auf dem Bauteil, wird das Lackierergebnis entsprechend unsauber und die sorgfältige Vorarbeit war um sonst.
Hinweise:
Beim Resindruck haben wir eine maximale Bauraum-Größe von 270 x 150 x 300 mm (LxBxH)
Für Kosten und Zeit ist in erster Linie nicht die bedruckte Fläche entscheident, sondern die Druckhöhe des zu druckenden Bauteils.
Die Druckkosten setzen sich hier aus Zeit, benötigtem Material und Arbeitsaufand zusammen.
Ist Resin-Druck für Ihr Projekt geeignet ?
Wenn Sie Wert auf hochdetailierte und sehr feine Bauteile und Oberflächen legen,
ist der Resindruck genau das Richtige.

